"Ich habe dich bei der Prüfung angemeldet. Sie ist am 21. Februar."
Wie bitte? Habe ich mich da etwa verhört? In etwa zwei Wochen wird meine praktische Führerscheinprüfung sein. Ich bin mir überhaupt noch nicht sicher. Ich werde durchfallen. Hundertprozentig. Die Angst ist so groß. Versagensängste. Ich werde es nicht packen. Ich bin zu dumm dafür.
Gestern Abend fuhr ich mit Keith ins Kino. The Wolf of Wall Street. Der Film war echt gut! Ich habe viel gelacht. Nur nach drei Stunden konnte ich meine Augen nicht mehr aufhalten und war schon etwas froh, als er zu Ende war. Wir rauchten noch eine und er fuhr mich nach Hause. Im Moment sitze ich noch mit Schlafsachen und Dutt zuhause rum. Gegessen habe ich erst um die 120 Kalorien. Die Skinny-Girl-Diet läuft super! Ich habe keinen Hunger und fühle mich einfach gut. Wenn ihr euch jetzt fragt: Warum ist sie mitten in der Woche zuhause? Ich habe heute Schulfrei wegen den Zeugniskonferenzen. Freitag werde ich es in meinen Händen halten. Ich habe Angst, aber ich werde mein bestes im neuen Halbjahr geben. Ich muss es schaffen! Sonst weiß ich wirklich nicht, wie es mit mir weitergehen soll.
So, ich werde gleich unter die Dusche springen und dann losfahren. Ich freue mich schon so sehr auf ihn.
hey, also um dich ein wenig aufzumuntern. ich war in meiner praktischen prüfung richtig mies, ich hab sogar das einparken mehr oder weniger mega in den sand gesetzt. und ich hab trotzdem noch beim ersten versuch bestanden. wenn dein fahrlehrer ein gutes wort für dich einlegt, dann lassen die wirklich viel durchgehen. und ich durfte lernen, dass die einem wirklich nichts böses wollen. ich bin sogar falsch abgebogen und habe in der aufregung rechts und links verwechselt ;)
AntwortenLöschenaber ich weiß natürlich wie das ist, wenn man versagensängste hat und sich selbst etwas nicht zutraut. damit kämpfe ich jeden tag bei jeder kleinen kleinigkeit. ich kann nur aus eigener erfahrung sagen, dass man nur weiterkommt, wenn man sich seinen ängsten stellt und auf das beste hofft. wenn es dann doch nicht geklappt hat, dann hat man immerhin nicht schon vorher aufgegeben. meine schwester hat in bwl ihre bachelorarbeit über ein sehr interessantes thema geschrieben. irgendein typ (ja kp, wie der jetzt noch hieß :D ) hat wissenschaftlich untersucht, dass menschen, die positiv an die bewältigung von herausforderungen herangehen, am ende mehr erfolg haben, als menschen, die der aufgabe gegenüber negativ eingestellt sind. ist ja auch logisch! ich bin leider auch pessimist :'D aber ich denke jetzt sehr oft daran, wenn ich mal wieder vor einem gefühlten meilenstein so wie jetzt gerade stehe ;)
haha, okay, das war jetzt ein kleiner roman :D