Dienstag, 7. Januar 2014

mental breakdown



Nach zwei Wochen Ferien habe ich mich gestern Abend zum ersten mal ans Lernen gesetzt. Morgen werde ich gegen acht Uhr in der Schule sitzen und eine Klausur in Mathe schreiben. Mir graut es so sehr davon. Ich habe mir gestern zahlreiche Videos zur Integralrechnung angeguckt. Von den Videos her habe ich das Thema super verstanden, doch sobald ich einen Blick in mein Buch geworfen habe, zerbrach das Verständnis. Angst, Hoffnungslosigkeit. Die ganzen letzten Tage waren der Horror. 

Ich kann nicht mehr. Ich wollte doch im neuen Jahr alles besser machen. Dabei wird es sehr wahrscheinlich alles noch schimmer kommen. 
Stundenlang habe ich wie eine Versagerin geweint. Habe an meinem Schreibtisch geweint, unter der Dusche und in meinem Bett. Ich bin so eine Versagerin. Ich kann nichts. 
Als ich kurz in das Bad meiner Eltern gehen musste, haben sie mich aufgefordert, ihren Laptop runter zubringen. Ich war jedoch in dem Moment vollkommen im Stress, weil die Dusche schon lief und ich nur kurz etwas holen musste. Sie sahen es nicht ein und schrien mich so brutal an. Der Schrei war sogar so laut, sodass kurz nachher mein Bruder runterkam, um zu gucken, warum man so laut schreit. Meine Mutter hat mich noch nie so laut angeschrien wegen so einer Kleinigkeit. Ich war vollkommen am Ende. Und bin es ehrlich gesagt immer noch. 
Nach der Dusche vibrierte mein Handy komischerweise. Ein Anruf von Keith. 
Warum ruft er mich an? Hat er gemerkt, dass es mir mies ging? Oder will er irgendwas anderes?
Ich war richtig am weinen, wollte mit ihm im Moment nicht reden. Ich wollte mit niemandem reden. Keith hat es aufgegeben, da ich nicht dran gegangen bin. Sofort erschien eine neue Nachricht in Whatsapp von ihm: Hast du Bock auf McDonald's? Jonas und ich wollen jetzt fahren.
Jetzt zu McDonald's? Nein, danke schrieb ich ihm. Meine Augen waren rot und verheult, meine Haare gerade frisch gewaschen, mein Outfit glich einem gemütlichen Pyjama. 
Nachdem ich mich in den Schlaf geweint habe, erschienen zahlreiche Albträume. Jedes mal wachte ich auf. Die Nacht war so schrecklich.

4 Kommentare:

  1. oh gott ich verstehe dich so gut! habe auch total probleme in mathe und vor allem mit der schule und dem stress. bin deswegen mittlerweile sogar bei einer psychologin.. und die situation die du beschreibt, könnte eins zu eins bei mir apssiert sein gestern. ich hoffe , dir gehts besser und du hast ide arbeit halbwegs gut geschafft! wie lange musst du noch zur schule?
    kopf hoch,, du schaffst das :) ist bestimmt nicht mehr lange und dann ist das alles vorbei :) <3

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  2. hab in mathe reihenweise 5en und 6en geschrieben aufm weg zum abi, so what, schadet au net.. war jezz zwar ne in integralrechnung (das ja wie du sagst wirklich noch einfach udn enigängig - das wird!)

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  3. Oh je...
    Ich hoffe es geht dir bald wieder besser! Und lass dich wegen den Kleinigkeiten und Mathe nicht fertig machen!

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  4. Hey schnucki, nicht die Hoffnung verlieren. Es ist doch vollkommen okay zu weinen, irgendwann muss es raus. Keiner kann immer stark sein. Das Jahr hat gerade erst begonnen. Vielleicht wird es noch das beste aller Zeiten. Ich denk an dich und drück die Daumen für Mathe :*

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