Samstag, 11. Januar 2014

Ein Trip voller Tränen



Im Mondschein fahren wir nach Hause. Es ist Ruhe im Auto. Den Tag über war ich mit meinen Eltern in Bochum. Zusammen mit meinem Vater besuchte ich die Ausstellung Körperwelten. Interessant und absolut empfehlenswert! 
Schon seit dem Morgen war ich mies drauf. Ich war auf der Hinfahrt total in meiner Gedankenwelt. Habe an so viel Schreckliches gedacht, was meine Bedrücktheit noch unterstützt hat. In Bochum war alles einigermaßen in Ordnung. Ich habe mich auf die Ausstellung gefreut. Jedoch war ziemlich viel los dort. Die Schlangen wurden länger und wir mussten bis 16 Uhr auf unseren Einlass warten. In der Zwischenzeit gingen wir zurück in die Fußgängerzone, wo meine Mutter am shoppen war. Mein Vater und ich liefen über den Fußgängerüberweg, weil wir wussten, dass die Ampel gleich auf rot springen würde. Plötzlich lief mein Vater voll gegen mich. Es war strömend am regnen. Ich bin mitten auf der Hauptstraße hingeflogen. Mein Knie ist verbeult und blau. Meine Hand schmerzt. Ich redete danach erstmal kein Wort mit ihm. War am Weinen und wollte einfach nur noch nach Hause. Wiedermal kamen diese schrecklichen Gedanken. Warum ist in dem Moment, als ich auf der Straße lag, kein Auto einfach über mich gefahren? Die Mädels veranstalten heute einen Mädelsabend. Sie treffen sich bei Kira, gehen was trinken und haben Spaß. Ich habe ihnen abgesagt. Mir geht es nicht gut. Ich werde mich gleich in mein Bett verkriechen, Breaking Bad gucken und früh schlafen gehen. Mein Samstagabend. 

1 Kommentar:

  1. Ich kenne das wenn auch eine Kleinigkeit, ok in deinem Fall war es bestimmt echt schmerzhaft der Sturz - gute Besserung an deine Knie ;) - einen so richtig runter macht und man dann erst recht auf allen und jenen sauer ist und alleine sein will und sich einfach nur in sein Bett verkriechen will… Ich hoffte dir geht es schnell wieder besser und du kannst wieder lachen ;*

    xoxo

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