Samstag, 16. November 2013

Unbedacht rumgemacht



Ich sitze bei Lara. Wir essen Brownies, als Stärkung vor Keiths Party. Die Vorfreude steigt, doch da war noch diese Ungewissheit, weil man einfach nicht wusste, wie es sein würde. Wir wussten an diesem Zeitpunkt noch nicht einmal, wer alles kommen würde. Ich war so froh, dass Lara und Kira mitgefahren sind. Denn als wir bei Keith ankamen, rochen wir sofort schon den Geruch von Alkohol, Zigaretten und Gras. Es waren nur Jungs da. Ohne meine zwei Mädels hätte ich mich hundertprozentig unwohl gefühlt. Mit der Zeit musste Lara zur Arbeit und ein paar neue Leute kamen. Neue unbekannte Menschen mit Tüten voller Gras und guter Laune. Es ging allen gut. Der Alkohol floss, die Joints wurden angezündet und gute Musik ertönte in meinen Ohren. Keith saß die meiste Zeit des Abends neben mir. Er rauchte eigentlich dauerhaft, was mich ebenso dazu verleitete ein paar Züge zu nehmen. Doch plötzlich wurde mir so schlecht wie noch nie. Ich konnte nicht mehr klar sehen, von einem Moment auf den anderen. Mir war so schwindelig, bis ich die Kontrolle verloren habe und voll in Ohnmacht gefallen bin. Zum zweiten mal beim buffen. Ich bin sofort wieder aufgewacht, doch war im Gesicht so weiß wie ein Zombie. Kira und ich haben uns in Keiths Zimmer verzogen. Es war mir so verdammt peinlich, doch ich konnte leider an diesem Ereignis nichts ändern. In seinem Zimmer kam ich zur Ruhe. Kira war sichtlich genervt und sauer auf mich, was in dem Moment absolut verständlich gewesen ist. Sie ließ sich gegen Mitternacht abholen und ich blieb auf seinem Bett liegen. Ich wollte die ganze Zeit schlafen, doch ich konnte nicht. Zwischendurch kam jemand mal rein, um etwas zu holen, doch ich wollte nur noch, dass alle Leute einfach nur weg sein würden. 
Es war 2 Uhr nachts. Ich hörte Keiths Stimme. Er weckte mich, da er dachte, dass ich schlafen würde. " Hey, geht's dir besser? Kannst du mal kurz aufstehen? Ich muss nur die Betten für die Jungs machen, weil ich wirklich pennen will. "
Mit einem kurzen Nicken stand ich auf, noch sichtlich benommen. " Wenn du willst, kannst du in dem Schlafzimmer von meinem Vater schlafen. " Ich war so fertig, ging einfach nur in das Bett von seinem Vater und versuchte zu schlafen. Es war so eisig kalt. Obwohl ich noch meine gesamten Anziehsachen anhatte, fror ich wie verrückt. Irgendwann folgte mir Keith und lag sich neben mich. Wir beide wollten nur noch schlafen, doch konnten einfach nicht. Ich hatte zwei Entscheidungen. Entweder schlief ich ein oder würde mit ihm rummachen. Ich entschied mich für das Zweite. Mit der Behauptung, dass mir so verdammt kalt war, kuschelte ich mit an ihn. Seine Hände wanderten über meine Hüften. Trotzdem konnten wir immer noch nicht schlafen. Es war stockdunkel. Ein kurzer Moment der Ruhe, bis sich unsere Münder näherten und wir nicht mehr die Finger voneinander lassen konnten. Wir haben so wild miteinander rumgemacht, sodass mein Oberkörper Spuren anhand von blauen Flecken davon getragen hat. Doch trotzdem war es wundervoll. Ich denke, wenn ich nicht meine Tage gehabt hätte, wäre es zu mehr gekommen. 
Im Morgengrauen verließ er das Bett, da seine Jungs wach wurden und sie alles aufgeräumt haben. Ich blieb im Bett und habe gemütlich geschlafen. Als ich wach wurde, was es schon plötzlich 11 Uhr. Ich blieb noch etwas liegen. Die Jungs waren schon weg, Keith gammelte im Wohnzimmer. Ich wusste nicht, wie ich ihm nach der ganzen Sache gegenübertreten sollte. Die Mädels haben vorher immer behauptet, dass er auf mich stehen würde. Dann haben wir rumgemacht. Nüchtern betrachtet, war der gesamte Freitagabend extrem komisch. 
Als ich ins Wohnzimmer ging, wurde kein Wort wegen dem Rummachen gewechselt. Keinerlei Andeutungen, keinerlei Berührungen. Er war wie immer, aber nicht mehr. 
Ich würde so gerne noch einmal etwas mit ihm machen. Doch was ist, wenn ich nur eine von vielen war? Oder es nur eine einmalige Sache war und er überhaupt nicht auf mich stehen würde? Ich würde ihm auch zu gerne schreiben.
Blaue Flecken an meinem Körper & das nur wegen dir. 

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